Liebmannkinder e.V.

Liebmannkinder bleiben Liebmannkinder!

Gründe für den Erhalt der eigenständigen Dr. Albert-Liebmann-Schule

1. Die Liebmann-Schule ist schon heute eine inklusive Schule!

Auszug aus der Konzeption der Liebmann-Schule, Hösbach:
„Das langfristige Ziel unserer spezifischen Förderung ist die Verminderung bzw. Aufhebung des sonderpädagogischen Förderbedarfs, um eine aktive Teilnahme am Unterricht der  Regelschule zu ermöglichen. Dies entspricht dem Konzept einer Durchgangsschule.“

Die Liebmann-Schule ist bereits eine inklusive Schule (=Inklusionsschule), denn sie erfüllt die Merkmale des Art. 24 der UN-Behindertenrechts-konvention (BRK).

Sie hat als sog. Durchgangsschule das Ziel, den Schüler zum einem frühestmöglichen Zeitpunkt an die Regelschule zurückzuführen. Die Übergänge ohne Schuljahresverlust zurück an die Regelschule sind nach der SVE, nach der 2. Grundschulklasse, spätestens nach der 4. Grundschulklasse möglich. Die hohe Rückschulungsquote ist ein beredtes Zeichen für die erfolgreiche Arbeit, die geleistet wird.

Die Liebmann-Schule trägt somit im erheblichen Maße zur Erreichen der Chancengerechtigkeit i.S. der UN-BRK bei, denn Ziel der Fördermaßnahmen ist die spätere Erreichung der berufsqualifizierenden Abschlüsse und der damit verbundene Zugang zum späteren Erwerbsleben.

Inklusion muss nicht zwangsläufig durchgängig in der Regelschule erfolgen: Auch die Inklusion sieht tatsächlich „besondere Maßnahmen zur Herbeiführung der Chancengleichheit“ vor,  sofern sie personenorientiert die bestmögliche Förderung darstellen und gerade dann, wenn diese zeitlich befristet sind. Unter diesen „besonderen Maßnahmen“ versteht man auch den Besuch einer Sprachförderschule wie der Dr. Albert-Liebmann-Schule.

Wer sich ausführlicher mit dem Thema Inklusion und Förderschule Sprache beschäftigen möchte, findet bei der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik umfangreiches Material.

2. Sprachheilpädagogik braucht Professionalität:

Dies zeigt sich in der fachspezifischen, wissenschaftlichen Qualifikation präventiv, d.h frühestmöglich, Gefahren für die kindliche Sprachentwicklung zu erkennen und im nächsten Schritt  Unterricht und Therapie so zu gestalten, dass Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Teilhabe an Erziehung und Bildung und am gesellschaftlichen Leben ermöglicht wird.


3. Ein vernetztes Angebot und entsprechende Kooperationen im Gebiet der Dr. Albert-Liebmann-Schule bestehen bereits

Kooperationspartner der Dr. Albert-Liebmann Schule:
Ärzte:
Kinderärzte, Sozialpädiatrische Zentren, Kinder- und Jugendpsychiater, Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie...
Therapeuten: Logopäden, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten...
Außerdem: Dr. Karl-Kroiß-Schule Würzburg; Erziehungsberatungsstelle; Interdisziplinäre Frühförderstelle; Gesundheitsamt; Kindergärten AB, Mil ; Schulen AB, Mil... 

MSH- Mobile Sonderpädagogische Hilfe:
MSH Mitarbeiter (Mitarbeiter der Dr. Albert-Liebmann Schule, der Stötzner Schule und der Richard Galmbacher-Schule) gehen in die Kindergärten auf Anforderung des Kindergartens. Dort findet eine Überprüfung des Kindes (sprachlich oder in anderen Entwicklungsbereichen) statt und die Eltern werden im Hinblick auf die weitere Förderung ihres Kindes beraten. Außerdem beraten die MSH-Mitarbeiter auch das Personal in den Kindergärten.

MSD- Mobiler Sonderpädagogischer Dienst:
Beratungsangebot  für Kinder im schulpflichtigen Alter in den Grundschulen:
MSD (Lehrer der verschiedenen Förderschulen des Landkreises) ist Ansprechpartner für alle Fragen (Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung, geistige Entwicklung). Er wird über die Schulleitung der Grundschule (zuständige Sprengelschule) angefordert.

Aufgaben des MSD:

  • Diagnostik
  • Beratung des Lehrers
  • Beratung der Eltern

  • Einbeziehung von Fachdiensten

  • Förderung von Kindern

Beratung:
Kostenloses Beratungsangebot für Eltern sprachauffälliger Kinder.

Das Gespräch findet in der Dr. Albert-Liebmann-Schule statt und dauert 1-2 Stunden.  Im spielerischen Umgang mit dem Kind erfolgt die sprachliche Abklärung. Es werden auch Testverfahren und Sprachscreenings zur Diagnostik eingesetzt. Nach der Überprüfung wird mit den Eltern das weitere Vorgehen besprochen.


4. Kompentenzzentrum für Sprache mit hohem Ansehen und Akzeptanz bei der Bevölkerung